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Alte Google-Drive-Ordner aufräumen: der Weg über Drive für Desktop und den Connector

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026

„Ordner aufräumen“ sieht in Google Drive nur, was du scanJUMP gegeben hast. Für gewachsene Ordner voller Altdateien führt der Weg über Drive für Desktop und den Eingangsordner des Connectors — von Hand angestoßen, in Häppchen, mit dem Original als Sicherheit.

Warum „Ordner aufräumen“ hier nicht weiterhilft

scanJUMP bekommt von Google bewusst nur das Recht drive.file: Es sieht ausschließlich Dateien, die es selbst angelegt hat oder die du ihm im Ordnerwähler gegeben hast. Das ist der Grund, warum wir keinen Zugriff auf dein ganzes Drive verlangen — und zugleich der Grund, warum Ordner aufräumen einen über Jahre gewachsenen Ordner nicht sehen kann. Die Dateien darin hat scanJUMP nie angefasst.

ℹ️

Für neue Ordner reicht die Freigabe. Willst du einen bestehenden Ordner künftig von scanJUMP sortieren lassen, gib ihn einmal im Ordnerwähler frei — siehe Bestehende Ordner freigeben. Ab dann kennt scanJUMP ihn. Nur für die Altdateien, die schon darin liegen, braucht es den Weg auf dieser Seite.

Die Idee in einem Satz

Google Drive für Desktop legt dein Drive als Laufwerk auf den Rechner. Damit liegen die Altdateien plötzlich lokal — und was lokal liegt, kann der Eingangsordner des Connectors einsammeln.

Was du brauchst

  1. Drive für Desktop von Google installiert und mit demselben Konto angemeldet, in dem die Ordner liegen.
  2. Den scanJUMP Connector eingerichtet und gekoppelt — siehe Connector installieren und koppeln.
  3. Einen Eingangsordner für das Postfach, dessen Regeln gelten sollen — siehe Eingangsordner.
  4. Genug Seitenkontingent: Jede Seite zählt wie ein frischer Scan.
⚠️

Lege den Eingangsordner nicht in das gespiegelte Drive-Laufwerk. Sonst lädt Drive für Desktop jede Datei erst nach Google hoch, der Connector holt sie wieder herunter, und die Löschung danach wandert durch dieselbe Kette zurück. Das funktioniert, ist aber unnötig langsam und schwer zu durchschauen, wenn etwas hakt. Nimm einen gewöhnlichen lokalen Ordner, etwa Dokumente/scanJUMP.

So gehst du vor

  1. Kopiere — nicht verschieben — die ersten 20 bis 30 PDFs aus dem alten Drive-Ordner in den Eingangsordner des Postfachs.
  2. Warte, bis der Connector sie hochgeladen hat. Im Verlauf des Postfachs siehst du jedes Dokument mit seinem neuen Namen und dem Zielordner.
  3. Sieh dir das Ergebnis an. Stimmen Benennung und Ablage? Dann weiter. Stimmen sie nicht, passe das Namensmuster oder die Ordnerregeln an, bevor du den Rest schickst.
  4. Erst wenn die neuen Dokumente in der Ablage liegen und richtig aussehen: die Originale im alten Ordner löschen.
  5. Nächstes Häppchen.
💡

Kurz gesagt: Kopieren statt verschieben, in kleinen Mengen, und die Originale erst löschen, wenn das Ergebnis steht. Der Eingangsordner löscht seine Dateien nach dem Hochladen selbst — wenn du das Original vorher verschoben hast, gibt es danach nur noch die neue Fassung.

Was dieser Weg nicht ist

Er ist keine Automatik. „Ordner aufräumen“ zeigt dir eine Vorschau, zählt die Seiten und legt das Original beiseite; dieser Weg hier tut nichts davon. Du entscheidest, welche Dateien gehen, und du behältst das Original, bis du es selbst löschst.

Er hat auch Grenzen:

Nur PDF Andere Dateien weist der Server ab; sie landen im Ordner Nicht angenommen mit einer kurzen Notiz daneben.
Der Rechner muss laufen Der Connector sammelt nur ein, solange er läuft.
Das Kontingent zählt mit Jede Seite wird abgerechnet wie ein frischer Scan. Bei großen Beständen lohnt ein Blick auf Seiten und Kontingent, bevor du anfängst.
Kein Zurück auf Knopfdruck Es gibt keinen Ordner _Original (aufgeräumt) wie beim Aufräumen aus der App. Deine Sicherheit ist die Kopie, die du behältst.

Häufige Fragen

Warum bekommt scanJUMP nicht einfach Zugriff auf mein ganzes Drive?

Weil wir ihn nicht brauchen und nicht haben wollen. Mit drive.file sieht scanJUMP nur, was du ihm gibst — alles andere in deinem Drive bleibt für uns unsichtbar. Das ist eine bewusste Entscheidung und der Grund für den Umweg auf dieser Seite.

Kann ich den ganzen Ordner auf einmal hineinkopieren?

Technisch ja, aber tu es nicht beim ersten Mal. Wenn das Namensmuster nicht passt, hast du den Fehler hundertfach statt zwanzigfach — und das Kontingent ist trotzdem verbraucht. Erst ein Häppchen, dann ansehen, dann der Rest.

Die Dateien verschwinden aus dem Eingangsordner. Ist das richtig?

Ja. Der Eingangsordner ist ein Durchlaufposten, kein zweites Archiv: Nach dem Hochladen löscht der Connector die Datei dort. Das fertige Dokument liegt danach benannt in deiner Ablage. Deshalb gehören dort nur Kopien hinein.

Was ist mit OneDrive, Dropbox oder Nextcloud?

Dort stellt sich die Frage nicht: Bei diesen Ablagen sieht scanJUMP den freigegebenen Ordner vollständig, und Ordner aufräumen arbeitet direkt darauf — mit Vorschau, Seitenzählung und dem Original in _Original (aufgeräumt).

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